Social-Media-Strategie
Entscheiden, welche Plattformen Ihre Zeit wert sind, was Sie dort eigentlich tun, und was Sie künftig lassen. Meist weniger Kanäle, besser geführt.
Überblick
Die meisten Unternehmen sind auf fünf Plattformen und auf keiner davon gut. Die Konten existieren, weil sie irgendwann jemand angelegt hat, sie bekommen denselben Beitrag zur selben Zeit, und die Ergebnisse werden an nichts Bestimmtem gemessen.
Eine Strategie trifft die unbequeme Entscheidung: welche eine oder zwei Plattformen echten Aufwand verdienen, wofür das Konto ausser dem Existieren da ist, und welche Konten geschlossen oder mit einem Verweis auf Ihren tatsächlichen Kanal stillgelegt werden. Die Antwort heisst fast immer Konzentration.
Für wen das gedacht ist
- Unternehmen, die auf vielen Plattformen posten und wenig vorzuweisen haben
- Teams, die Konten übernommen haben, für die niemand einen Plan hat
- Firmen, deren Zielgruppe weitergezogen ist und deren Posting nicht
Unser Vorgehen bei Social-Media-Strategie
Die konkreten Arbeitspakete eines typischen Projekts. Der Umfang steht vorab fest, nichts davon taucht später als Überraschung auf der Rechnung auf.
Plattformauswahl
Wo Ihre Zielgruppe wirklich ist und wo Ihr Format funktioniert. Auf einer Plattform zu sein, für die Sie keinen guten Content produzieren können, ist schlechter als dort zu fehlen.
Zweck je Kanal
Jedes Konto bekommt eine Aufgabe: Nachfrage, Recruiting, Support oder Reputation. Konten, die alle vier versuchen, erledigen keine davon gut.
Content-Säulen
Drei oder vier wiederkehrende Themen, damit Planung eine Auswahl innerhalb einer Säule ist statt jeden Monat ein leerer Kalender.
Tonalität und Grenzen
Wie die Marke klingt und wozu sie sich nicht äussert. Der zweite Teil erspart mehr Ärger, als der erste Wert schafft.
Ressourcenplan
Was das realistisch an Stunden und Geld kostet. Strategien, die unbegrenzten Einsatz voraussetzen, scheitern im zweiten Monat.
Messung
Was Erfolg je Kanal bedeutet, vor dem Start definiert, und meist nicht die Followerzahl.
Vom ersten Gespräch zum gemessenen Ergebnis
Immer dieselbe Reihenfolge, damit Sie wissen, was als Nächstes kommt.
Prüfen
Bestehende Konten, Wettbewerber und Nutzungsverhalten. Welche Beiträge tatsächlich funktioniert haben und was sie gemeinsam hatten.
Entscheiden
Plattformen und ihren jeweiligen Zweck festlegen, einschliesslich der Konten, die geschlossen werden. Diese Entscheidung ist die Strategie.
Entwerfen
Content-Säulen, Frequenz, Tonalität und Freigabeprozess, bemessen an den Ressourcen, die tatsächlich vorhanden sind.
Nachsteuern
Quartalsweise Prüfung gegen die vereinbarten Kennzahlen, Säulen und Frequenz nach Datenlage angepasst.
Ergebnisse statt Aktenordner
Ein Stapel Dokumente ist kein Fortschritt. Das hier sind die Veränderungen, die die Arbeit bewirken soll.
Aufwand an weniger Stellen
Konzentration schlägt Abdeckung. Zwei gut geführte Kanäle übertreffen fünf vernachlässigte in jeder Kennzahl, die zählt.
Planung, die schnell geht
Content-Säulen machen aus einer monatlich leeren Seite eine kurze Reihe von Entscheidungen.
Weniger unangenehme Momente
Vereinbarte Grenzen bedeuten, dass die Frage, ob man sich zu etwas äussert, bereits beantwortet ist.
Ehrliche Messung
Ziele je Kanal machen erkennbar, ob ein Konto die investierte Zeit verdient.
Häufige Fragen zu Social-Media-Strategie
Was Kundinnen und Kunden fragen, bevor sie sich melden. Fehlt Ihre Frage, stellen Sie sie uns direkt.
Auf welchen Plattformen sollte ein B2B-Unternehmen sein?
Meist LinkedIn plus eine weitere, und welche das ist, hängt von Ihrem Markt ab, nicht von der Konvention. Manche B2B-Zielgruppen sind tatsächlich auf YouTube oder in Fachcommunities aktiv und auf LinkedIn kaum mehr als mit einem Profil vertreten. Die Bestandsaufnahme beantwortet das für Ihren Fall.
Wie oft sollten wir posten?
So oft, wie Sie es in einer Qualität durchhalten, für die Sie sich nicht schämen. Ein guter Beitrag zweimal pro Woche schlägt tägliche Füllung, und jede Plattform gewichtet inzwischen die Interaktionsrate stärker als die Menge.
Sollen wir Konten schliessen, die wir nicht nutzen?
Meist ja, oder einen letzten Beitrag hinterlassen, der auf Ihren aktiven Kanal verweist. Ein stillgelegtes Konto mit einem zwei Jahre alten Beitrag und unbeantworteten Fragen ist für einen Interessenten schlimmer zu finden als gar kein Konto.
Brauchen wir auf jeder neuen Plattform ein Profil?
Nein. Sichern Sie sich den Namen, damit ihn niemand anders nimmt, und warten Sie ab. Die meisten neuen Plattformen erreichen nie die Grösse, bei der sich der Aufwand für ein Unternehmensprofil rechnet.
Social-Media-Strategie im Kopf?
Sagen Sie uns, was sich ändern soll. Passen wir nicht, sagen wir das und nennen Ihnen eine bessere Adresse.
Interessiert Sie das grössere Bild?
Social-Media-Strategie steht meist neben weiteren Themen aus Social Media und Community. Sehen Sie sich den ganzen Bereich an.
